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Fitnessarmband günstig online kaufen


Fitnessarmbänder im Vergleich

 


Fitnessarmband kaufen für ein bewegte(re)s Leben

So eigenartig es im ersten Moment auch klingen mag: Wer sich entschließt, ein Fitnessarmband zu kaufen, erhöht schon allein dadurch die Wahrscheinlichkeit, sein Leben zu verbessern. Das kleine Gerät spornt Sie an, mehr Bewegung in Ihren Alltag zu integrieren. Es motiviert Sie durch seine vielfältigen Funktionen und verpasst Ihnen den Tritt in den Hintern, den Sie brauchen, um Ihren Körper und Ihren Geist zu aktivieren.

Auf diesen Seiten erfahren Sie alles zum Thema Fitnessarmband: was es ist und kann, wer davon profitiert und was Sie beim Kauf beachten sollten. Zudem hilft Ihnen der umfassende Fitnessarmband-Vergleich, das richtige Modell für Ihren Bedarf zu finden

Im Detail klären wir Fragen wie:

– Welche Kriterien muss ein Fitnessarmband erfüllen?
– Wie sollte der eigene Fitnessarmband-Preisvergleich aussehen?
– Wann lohnt es sich, ein Fitnessarmband günstig zu kaufen?

Doch gemach gemach. Erst wollen wir beantworten, wie sich der Hauptakteur unseres Ratgebers definiert und wer sich ein Fitnessarmband kaufen sollte.


Was ist ein Fitnessarmband und wozu dient es?

Bei einem Fitnessarmband handelt es sich um ein kleines technisches Gerät, befestigt an einem Armband. Dieses Gerät wird als Fitness-Tracker bezeichnet. Dieser Fitness-Tracker hat das Potenzial, verschiedene Aktivitäten des Anwenders zu erfassen, etwa die Anzahl der absolvierten Schritte oder den Kalorienverbrauch. Zudem können Sie ein Fitnessarmband kaufen, um Ihren Schlaf zu “überwachen” und sinnvoll zu unterstützen.

Durch die Messungen des Fitnessarmbands erhalten Sie Informationen über Ihren physischen Zustand, Ihre Fitness. Die gewonnenen Erkenntnisse geben Ihnen die Chance, Ihren Alltag zu optimieren. Das Optimieren bezieht sich in diesem Fall auf die Förderung Ihres Körpers. Sie wissen selbst, dass es hochgradig ungesund ist, den ganzen Tag auf dem Bürostuhl zu kleben. Das Fitnessarmband bringt Sie in Bewegung.

Beispielsweise ist ein solcher Fitness-Tracker in der Lage, Sie laufend an Ihr Bewegungspensum zu erinnern und bei Bedarf “aufzufordern”, noch einmal die Treppen hochzusteigen oder eine ausgedehnte Runde durch den Park zu gehen, um das selbst gewählte Tagesziel zu erreichen. Auch greift Ihnen das Fitnessarmband bei der Ausarbeitung eines angemessenen Ernährungsplans unter die Arme – um noch ein Beispiel zu nennen.

Tipp: Details zu sämtlichen Punkten folgen nach und nach in unserem Fitnessarmband-Ratgeber. Als erstes kleines Fazit lässt sich festhalten, dass Sie viel bewegungsfreudiger werden, wenn Sie ein Fitnessarmband kaufen und nutzen.


Wer profitiert davon, sich ein Fitnessarmband zu kaufen?

Jeder, der seine körperliche Gesundheit und Fitness aktiv fördern will, profitiert von den Funktionen eines Fitnessarmbands. Trotz dieser allgemeinen, grundlegenden Eignung existieren natürlich mehrere Gruppen, für die es sich ganz besonders empfiehlt, ein Fitnessarmband zu kaufen. Wir nennen sie

– Selbstoptimierer,
– Hobbysportler,
– ambitionierte Sportler und
– Profisportler.

An dieser Stelle möchten wir gleich darauf aufmerksam machen, dass sich die Fitnessarmbänder in ihrem Funktionsumfang stark unterscheiden können. Je nach Gruppenzugehörigkeit und individuellem Anspruch passen manche Fitness-Tracker also besser als andere. Genauere Informationen liefern die nächsten zwei Kapitel. Zunächst möchten wir allerdings die Profiteure eines Fitnessarmbands näher vorstellen:

“Selbstoptimierer”

Unter “Selbstoptimierern” verstehen wir Menschen, die sich ein Fitnessarmband kaufen, um sich selbst zu mehr Bewegung zu animieren. Wer Tag für Tag acht oder noch mehr Stunden ausschließlich sitzt und nach getaner Arbeit am Abend zu erschöpft und/oder zu faul ist, noch spazieren zu gehen oder Sport zu treiben, wird bald merken, dass ein solches Leben auf Dauer zu körperlichen und zum Teil auch psychischen Problemen führt.

Nun fällt es sehr schwer, aus dem Teufelskreis auszubrechen, wenn er sich erst einmal eingespielt hat. Hier kann ein Fitnessarmband als echter Retter fungieren – ohne Übertreibung. Auf eindringliche, aber dennoch charmante Art und Weise zieht es die Aufmerksamkeit des Trägers auf sich und “sagt” ihm, was gut ist und was es zu verbessern gilt. Mit dem Fitnessarmband holen Sie sich einen wahren Motivator ans Handgelenk.

Natürlich spricht das Armband nicht wirklich. Der Träger ist und bleibt stets der Hauptfaktor bei der Sache. Er setzt sich selbst konkrete Ziele – etwa 10.000 Schritte pro Tag zu gehen – und “vereinbart” diese mit dem Fitness-Tracker. Das heißt, Sie programmieren Ihr gewünschtes Pensum ins Fitnessarmband ein. In der Folge hält Sie das Armband auf dem Laufenden. Sind Sie etwa weit von Ihrem Ziel entfernt, schlägt es Alarm.

Selbstoptimierer lernen also, ihren Bewegungsradius bewusster und intensiver zu überwachen, wenn sie sich ein Fitnessarmband kaufen. Damit einhergehend finden sie leicht einen Weg aus der Monotonie des Arbeitsalltags und der bewegungsarmen Freizeit.

Hobbysportler

Auch Hobbysportlern ist anzuraten, darüber nachzudenken, sich ein Fitnessarmband zu kaufen. Mit dem Fitness-Tracker lässt sich beispielsweise beobachten, wie stark der Kalorienverbrauch beim Sporttreiben im Vergleich zum Ruhezustand ansteigt. Zudem erhalten Sie durch ein Fitnessarmband am Handgelenk Hinweise darauf, wie viele Meter Sie gemeistert haben – etwa beim Joggen.

Tipp: Als Funktionen kommen hierfür der klassische Schrittzähler oder die bei manchen Fitnessarmbändern eingearbeitete Distanzmessung beziehungsweise der GPS-Empfänger infrage.

 

Im Wesentlichen haben Fitnessarmbänder für Hobbysportler den Zweck, das Geleistete besser überprüfen zu können, Anhaltspunkte zum aktuellen Fitnesszustand zu erhalten und die Ziele gegebenenfalls nach und nach anzupassen. Tatsächlich kann die Nutzung eines Fitnessarmbands dazu beitragen, schneller besser zu werden. Warum? Weil man unmittelbar Feedback kriegt und dieses in eine positive Richtung lenken will.

Ambitionierte Sportler

Neben Hobbysportlern entscheiden sich auch immer mehr ambitionierte Sportler dafür, sich ein Fitnessarmband zu kaufen. Die Hauptmotivation ist dabei dieselbe, nur die Anforderungen sind höher. So soll der Fitness-Tracker hier die Fähigkeit besitzen, die Bewegungsart und -intensität möglichst genau zu erfassen, um Ihnen genauere Infos zu Ihren Leistungen zu vermitteln, die Sie daraufhin in Ihren Trainingsplan einfließen lassen können.

Tipp: Welche Funktionen für ambitionierte Sportler besonders relevant sind, klärt unser Fitnessarmband-Ratgeber im übernächsten Kapitel. Zuvor sollten Sie einige der potenziellen Funktionen aber erst einmal kennenlernen.

 

Profisportler

Für Profisportler gilt logischerweise das Gleiche wie für ambitionierte Sportler – nur, dass der Anspruch an die Qualität und Funktionsvielfalt des Fitnessarmbands in dem Zusammenhang den Höhepunkt erreicht. In der Tat muss ein Modell für Profi-Sportler auch extremen Belastungen standhalten und in jedem Detail auf die jeweilige Sportart abgestimmt sein.

Hinweis: Ausführungen, die alle Sportarten ideal abdecken, gibt es derzeit noch nicht. Ein Fitnessarmband-Vergleich ist deshalb essenziell, um am Ende ein passendes Fitnessarmband zu kaufen.


Welche Funktionen sollte ein Fitnessarmband haben?

Die einfachsten und dementsprechend günstigsten Fitnessarmbänder bieten einen Schrittzähler sowie eine daran angelehnte Messung des Kalorienverbrauchs als Hauptfunktionen. Inzwischen warten auf dem Markt allerdings schon zahlreiche Modelle, die noch sehr viel mehr im petto haben, etwa die lange herbeigesehnte Messung der Herzfrequenz beziehungsweise des Pulses und GPS.

In den nachfolgenden Abschnitten befasst sich der Fitnessarmband-Ratgeber mit den Standardfunktionen, die bei nahezu allen Fitnessarmbändern vorhanden sind, und den speziellen Features, die nur Ausführungen im höheren Preissegment mitbringen. Durch die genauen Beschreibungen können Sie sich ein Bild davon machen, welche Funktionen Sie gerne hätten und welche Sie nicht unbedingt brauchen.

Tipp: Nach der Vorstellung der Funktionen geben wir Ihnen allgemeine Empfehlungen, welche Zielgruppe beim Fitnessarmband-Vergleich auf welche Merkmale Wert legen sollte.

 

Schrittzähler

Die Basisfunktion eines jeden Fitnessarmbands ist der Schrittzähler. Wie die Bezeichnung bereits erahnen lässt, hat diese Funktion die Aufgabe, die absolvierten Schritte des Trägers zu zählen. Einige Sensoren Ihres Armbands reagieren auf bestimmte Bewegungsmuster, die sie Schritten zuordnen können.

Anders ausgedrückt: Durch den natürlicherweise beim Gehen oder Laufen schwingenden Arm “erkennt” das Fitnessarmband, dass der Träger in Bewegung ist. Es rechnet also quasi den Schwung des Handgelenks in Schritte um. Diese Schritte werden vom Fitnessarmband gezählt und aufgezeichnet. Durch das Ergebnis bekommen Sie eine Ahnung davon, wie ausgiebig Sie sich am jeweiligen Tag bewegt haben.

Hinweis: Nähere Informationen zur Funktionsweise eines Fitnessarmbands finden Sie weiter unten. Unser Fitnessarmband-Ratgeber setzt sich dann mit den verschiedenen Sensoren auseinander – für alle, die auch die Technik hinter den kleinen Wunderwerken ein bisschen genauer verstehen möchten, wenn sie sich ein Fitnessarmband kaufen.

 

Messung des Kalorienverbrauchs

Viele Menschen entschließen sich, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, weil das Gerät immer auch die Funktion impliziert, den Kalorienverbrauch des Anwenders zu messen. Die Anzahl der Schritte – ermittelt durch den Schrittzähler – bildet dabei stets die Basis (auch für einige andere Berechnungen im Zusammenhang mit dem Fitness-Tracker).

Weitere wichtige Faktoren für die Berechnung sind personenspezifische Werte:

– Körpergröße
– Körpergewicht
– Alter
– Geschlecht

Anhand dieser Daten berechnet das Fitnessarmband den Grundumsatz der jeweiligen Person.

Für alle, die mit dem Begriff “Grundumsatz” nicht allzu viel anfangen können, eine kurze Erklärung:

Der menschliche Organismus verbrennt zu jedem Zeitpunkt Kalorien, auch im Ruhezustand. Nun gibt der Grundumsatz die Energiemenge an, die Sie

1. bei absoluter Ruhe,
2. nüchtern (mit leerem Magen) und
3. bei einer Umgebungstemperatur von 28 Grad Celsius

an einem Tag verbrauchen. Die Angabe des Grundumsatzes erfolgt in Kalorien (cal) oder Kilokalorien (kcal).

Allgemeiner Hinweis: 1000 cal = 1 kcal

Aber: Der Besitzer eines Fitnessarmbands interessiert sich nicht in erster Linie dafür, wie viel Energie er im völligen Ruhezustand verbrennt. Stattdessen will er wissen, wie stark die Anzahl verbrannter Kalorien durch Aktivität steigt (Leistungsumsatz).

Grundsätzlich gilt: Beim Sport verbrauchen Sie mehr Kalorien als beim Spazierengehen. Das Fitnessarmband kann jedoch oft nicht zwischen den Tätigkeiten unterscheiden. Wir haben einen Tipp, wie Sie die Ergebnisse verwenden und interpretieren können:

Um unterschiedliche Aktivitäten in Bezug auf die Kalorienverbrennung zu vergleichen, bedienen Sie sich des metabolischen Äquivalents (metabolic equivalent of task, kurz MET), wenn Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, das diesen Job nicht automatisch für Sie übernimmt.

Die MET-Werte orientieren sich stets am Grundumsatz. So lässt sich der Energieverbrauch leicht ermitteln. Beispiel: Ein MET von 2 sagt aus, dass Sie bei der jeweiligen Aktivität zwei Mal mehr Kalorien verbrennen als im totalen Ruhezustand.

Hier eine Übersicht zu vier wesentlichen MET-Werten:

Aktivität MET
Ruhezustand 1
Langsames Gehen 3
Fahrradfahren 6
Schneller Dauerlauf 12

 

Um den Sachverhalt mit den MET-Werten zu verdeutlichen, ein praktisches Beispiel:

Körpergröße: 190 cm
Körpergewicht: 90 kg
Alter: 35
Geschlecht: männlich

Grundumsatz: 2012 kcal/Tag, ca. 84 kcal/Stunde

Verbrauch beim langsamen Gehen: 252 kcal/h (84 x 3)
Verbrauch beim Fahrradfahren: 504 kcal/h (84 x 6)
Verbrauch beim schnellen Dauerlauf: 1008 kcal/h (84 x 12)

Wichtig: Einige Fitnessarmbänder nehmen bei der Umrechnung von Bewegung in Kalorienverbrauch einzig die Schrittanzahl als Grundlage, andere hingegen beziehen auch die Bewegungsdynamik mit ein.

Sportler sollten sich ein Fitnessarmband kaufen, das bei der Berechnung nicht nur die Schritte, sondern auch die Dynamik berücksichtigt. Ansonsten kommt es zu massiven Verfälschungen.

Konkret: Beim Spazierengehen ist die Anzahl der Schritte selbstverständlich höher als beim Laufen, Sprinten, Bergsteigen oder Radfahren. Beachtet der Fitness-Tracker nur die Schrittanzahl, errechnet er für das langsame Gehen einen üppigeren Verbrauch als für die eindeutig kräftezehrenderen sonstigen Aktivitäten – das wäre schlichtweg falsch.

Zuweisung von Tageszielen

Wenn Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, haben Sie die Möglichkeit, sich Ziele zu setzen und diese auch in das Gerät einzutragen. Überlegen Sie sich beispielsweise eine Schrittanzahl, die Sie pro Tag absolvieren wollen (10.000 Schritte sind dabei ein guter Richtwert).

Bei einem Fitnessarmband mit Display können Sie jederzeit prüfen, wie viele Schritte Ihnen noch fehlen, um das Tagesziel zu erreichen.

Tipp: Es gibt Modelle mit und ohne Display. Details zu den beiden Varianten liefert unser Fitnessarmband-Ratgeber später noch.

 

Aktivitätserinnerung

Hat Ihr Fitnessarmband den Eindruck, Sie könnten Ihr Tagesziel verfehlen, warnt es Sie rechtzeitig. Fast alle Fitness-Tracker verfügen über diese praktische Alarmfunktion.

Generell bieten Ihnen die meisten Fitnessarmbänder die Chance, sie so zu programmieren, dass sie auf sich aufmerksam machen und Ihnen “mitteilen”, wenn es wieder an der Zeit wäre, sich etwas zu bewegen.

Wie das funktioniert? Im Prinzip ganz einfach: Registriert der Bewegungssensor des Fitnessarmbands über den vorab von Ihnen definierten Zeitraum zu wenig Action, meldet sich der Fitness-Tracker – visuell, per Vibration und/oder akustisch.

 

Distanzmessung

Wie bei der Messung des Kalorienverbrauchs spielt auch bei der Distanzmessung die Anzahl der Schritte eine entscheidende Rolle. Hinzu kommt hier allerdings auch die Schrittweite.

Die Ermittlung der Schrittweite erfolgt bei den meisten Fitnessarmbändern über den Abgleich individueller Merkmale der Person mit den gespeicherten Inhalten in Datenbanken. Konkret dienen das Geschlecht, das Alter, das Körpergewicht und vor allem die Körpergröße als Anhaltspunkte. Für jede mögliche Kombination existiert in Datenbanken ein Durchschnittswert der Schrittweite.

Um nun die Distanz zu messen, multipliziert das Fitnessarmband die Anzahl der Schritte mit der ermittelten Schrittweite.

Beispiel: Die Körpergröße von Person A entspricht eine durchschnittliche Schrittweite von 30 Zentimetern. Sie absolviert am Tag der Messung 10.000 Schritte. Folglich ergibt die Rechnung eine zurückgelegte Distanz von 3000 Metern beziehungsweise drei Kilometern.

Wer mitdenkt, erkennt das Problem dieses Systems sofort: Gleich große Menschen müssen nicht auch die gleiche Schrittweite haben. Schließlich können sich Einzelheiten wie die Beinlänge oder die “Gangart” stark unterscheiden. Insofern ist diese “Pauschalvariante” kaum in der Lage, realitätsnahe Ergebnisse zu liefern. Oft errechnet das Fitnessarmband also eine zu kurze oder zu lange Strecke.

Um mit dem Fitness-Tracker brauchbare Resultate hinsichtlich der Distanz zu erzielen, sollten Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, das im mittel- bis hochklassigen Bereich angesiedelt ist. Solche höherwertigen Ausführungen sind spezifischer gestaltet. Sie erlauben das eigenständige Kalibrieren (Einmessen) der Schrittweite.

So funktioniert es: Sie werden aufgefordert, eine bestimmte Strecke abzulaufen und Ihrem Fitness-Tracker deutlich zu machen, wann diese zu Ende ist, beispielsweise per Knopfdruck. Aus der vorab festgelegten Distanz und der gemessenen Schrittanzahl kann das Fitnessarmband Ihre individuelle Schrittweite errechnen.

Fakt ist: Die Distanzmessung macht mit dieser technischen Raffinesse deutlich mehr Sinn.

Aber: Fehler sind auch mit der individuell ermittelten Schrittweite nicht komplett auszuschließen. Niemand schreitet dauerhaft auf die immer gleiche Weise voran. Hin und wieder weicht man Radfahrern aus, läuft in Kurven enger als auf geraden, freien Wegen und so weiter. Kurzum ist die Schrittweite nichts, was sich ganz genau bestimmen lässt. Und damit kann man auch nie ein vollkommen richtiges Ergebnis erzielen.

Betrachten Sie die Resultate, die Ihr Fitnessarmband liefert, als Richtwerte, nicht mehr und nicht weniger. Sie können sich natürlich an den Werten orientieren, sollten jedoch stets im Hinterkopf behalten, dass sie niemals absolut präzise sind.

Tipp: In unserem Fitnessarmband-Preisvergleich erkennen Sie auf Anhieb, welche Modelle zu den mittel- bis hochklassigen Ausführungen zählen (zwecks besserer Distanzmessung).

 

GPS

Profi-Sportler, die genaue Angaben zur zurückgelegten Distanz brauchen, kommen mit der herkömmlichen Distanzmessung nicht weit. Sie sollten sich ein Fitnessarmband kaufen, das eine GPS-Funktion integriert hat. Solche Modelle sind selten – und beim Fitnessarmband-Preisvergleich in höheren Sphären angesiedelt. Allerdings liefert ein Fitness-Tracker mit GPS deutlich präzisere Werte in puncto Distanz und hinsichtlich Geschwindigkeit.

Hinweis: Moderne GPS-Empfänger sind so klein, dass sie problemlos in Fitnessarmbänder passen.

 

Herzfrequenzmessung/Puls

Möchten Sie mittels Fitness-Tracker Ihren Puls vor, während und nach körperlicher Belastung messen, müssen Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, das entsprechende Sensoren mitbringt. Ein derartig ausgestattetes Gerät sorgt für maximale Kontrolle und unterstützt Sie, Ihre Trainings zielgerichtet und erfolgreich zu gestalten.

Vielleicht fragen Sie sich, wozu Sie überhaupt Ihren Puls messen sollten. Die Antwort: Weil der Herzschlag den Belastungszustand Ihres Körpers bestimmt und definiert.

a) Sind Sie ausgeruht und entspannt? -> Ihr Herz schlägt mit einem Ruhepuls von ungefähr 70 Schlägen pro Minute.

b) Sind Sie körperlich oder mental gestresst? -> Ihr Herz schlägt stärker, die Schlagzahl erhöht sich.

Grundsätzlich gilt: Ein niedriger Puls signalisiert eine geringe Belastung und umgekehrt.

Neben dem Ruhepuls kommt dem sogenannten Maximalpuls große Bedeutung zu. Er gibt die Herzfrequenz bei maximaler Belastung des Körpers an. Sportler sollten ihn kennen, um ihr Training stets adäquat steuern zu können – die eigene Physis also nie überzustrapazieren, sondern in sinnvollen Pulsbereichen zu agieren.

Mit folgender Faustformel lässt sich der eigene Maximalpuls berechnen:

220 minus Lebensalter in Jahren +/- 10

Beispiel: Der Maximalpuls einer 30-jährigen Person liegt bei 180 bis 200.

Wichtig: Durch die genannte Formel errechnen Sie lediglich einen Richtwert. Der Maximalpuls hängt von mehreren Faktoren ab, beispielsweise

– dem Geschlecht,
– dem Alter,
– dem Gewicht,
– dem Trainingszustand und
– der Tagesform.

Wollen Sie Ihren Maximalpuls genau bestimmen? Dann kommen Sie leider nicht umhin, Ihren Körper einer maximalen Belastung auszusetzen und Ihren Puls währenddessen aufzuzeichnen. Dafür empfiehlt es sich, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das über einen Pulsmesser verfügt aufweist.

Mit dem Wissen um Ihren Maximalpuls haben Sie die Möglichkeit, Ihr Training effizient anzugehen. Es gibt drei Herzfrequenz-Zonen, die jeweils unterschiedlich wirken.

a) Aktiver Feststoffwechsel (Herzfrequenz: 60 bis 70 Prozent des Maximalpulses):

– die benötigte Energie wird zu 60 Prozent aus Fetten bereitgestellt
– der Anteil ist zu Beginn noch niedrig, steigt jedoch nach und nach
– deshalb sollte man in der Zone mindestens 45 Minuten trainieren

b) Aerobe Zone (Herzfrequenz: 70 bis 80 Prozent des Maximalpulses):

– die benötigte Energie wird zu 40 Prozent aus Fetten bereitgestellt
– die restlichen 60 Prozent machen Kohlenhydrate verfügbar
– Training in der Zone fördert vor allem den Aufbau der Kondition

c) Anaerobe Zone (Herzfrequenz: mehr als 85 Prozent des Maximalpulses):

– der Körper wird massivem Stress ausgesetzt
– zu geringe Menge an eingeatmetem Sauerstoff
– Kohlenhydrate können nicht verbrannt werden
– Zellen erhalten die benötigte Energie nicht
– in der Zone übersäuern die Muskeln schnell

 

 

Überwachung des Schlafs

Viele Fitnessarmbänder bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihren Schlaf zu überwachen. Diese Geräte sind in der Lage, Ihre verschiedenen Schlafphasen zu protokollieren. Man nennt die praktische Funktion Schlafmodus.

Wie Sie sicher wissen, schlafen Sie nicht die ganze Zeit über mit derselben Intensität beziehungsweise Tiefe. Der Schlaf ist in mehrere Phasen unterteilt:

1. Phase: Einschlafphase (Non-REM)
2. Phase: Leichtschlafphase (Non-REM)
3. Phase: beginnende Tiefschlafphase (Non-REM)
4. Phase: ausgeprägte Tiefschlafphase (Non-REM)
5. Phase: Traumschlafphase (REM)

Hinweis: REM steht für “Rapid Eye Movement”. Die REM-Phase ist durch schnelle Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern gekennzeichnet. In diesem Schlafabschnitt arbeitet Ihr Gehirn ähnlich aktiv wie im wachen Zustand. Dies geht auch mit einer Erhöhung des Pulses, der Atmung und des Blutdrucks einher. Zudem bildet der REM-Schlaf die Phase, in der Sie am intensivsten träumen.

Der gesamte Schlafzyklus dauert ungefähr 90 Minuten und wiederholt sich vier bis sieben Mal pro Nacht – je nachdem, wie lange Sie schlafen.

Um morgens erholt aufzuwachen, ist es wichtig, im Verlauf der Traumschlafphase geweckt zu werden (ob durch einen Wecker oder andere Geräusche in oder außerhalb der Wohnung, spielt keine entscheidende Rolle). Ungünstig wäre es, mitten in der ausgeprägten Tiefschlafphase aus seinem Schlummer gerissen zu werden. An diesem Punkt setzen hochwertige Fitnessarmbänder an. Sie unterteilen in die Phasen

– Wachzustand,
– leichter Schlaf,
– tiefer Schlaf und
– REM-Schlaf.

Starten Sie den Schlafmodus, wenn Sie zu Bett gehen (natürlich müssen Sie in dem Fall das Fitnessarmband auch über Nacht tragen). Während Sie schlafen, misst Ihr Fitness-Tracker Ihre Bewegungen und eventuell auch Ihre Herzfrequenz (sofern ein Pulsmesser integriert ist). Die gewonnenen Daten bezüglich Ihres Schlafverhaltens können Sie sich dann anschauen (meist via App) und analysieren.

Tipp: Es ist sinnvoll, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das die Schlafanalyse ermöglicht. Beobachten Sie Ihren Schlaf so über ein bis zwei Wochen und setzen Sie die Werte mit den Tagesverläufen in Verbindung. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie Rückschlüsse auf den Einfluss guter und schlechter Bedingungen (schöne Erlebnisse versus Stress; viel Bewegung versus wenig Bewegung) auf Ihren Schlaf ziehen können.

Und das Beste: Sie haben die Möglichkeit, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das Sie in einer leichten Phase des Schlafs (vornehmlich der REM-Phase) weckt. So klappt das Erwachen und Aufstehen deutlich entspannter.

So funktioniert es: Wie bereits erwähnt, wiederholen sich die einzelnen Schlafphasen in einer bestimmten Regelmäßigkeit. Dadurch ist ein erstklassiges Fitnessarmband in der Lage, die Phase des leichten oder des REM-Schlafs zu “erkennen”. Sie stellen eine Weckzeit ein (normalerweise über die Smartphone-App Ihres Fitness-Tracker). An dieser orientiert sich das Fitnessarmband. Es ermittelt um den festgelegten Zeitpunkt herum den idealen Moment, um mit seinen sanften Vibrationen zu beginnen und Sie zu wecken.

Somit liegt die Weckzeit unter Umständen ein paar Minuten vor oder nach dem eingestellten Zeitpunkt.

Interessieren Sie sich für dieses Feature, sollten Sie vor dem Kauf genau prüfen, welche Ausführungen damit ausgerüstet sind. Zwar bieten die meisten Fitnessarmbänder den Schlafmodus, doch nicht jedes davon kann Sie im richtigen Moment in den Wachzustand befördern. Informieren Sie sich also schon vorher sehr genau, um eine Enttäuschung zu verhindern.

Hinweise zur Interpretation der Aufzeichnungen des Fitnessarmbands (allgemein):

– Registriert das Fitnessarmband viel nächtliche Bewegung, deutet dies darauf hin, dass Sie kaum in der so wichtigen Tiefschlafphase verweilen. Überlegen Sie, woran das liegen könnte, und versuchen Sie, störende Faktoren zu eliminieren (Stress am Tag, psychisches Unwohlsein et cetera).

– Zeichnet das Fitnessarmband eine ausgewogene Mischung aus bewegten und sehr ruhigen Phasen auf, spricht das dafür, dass Sie die Schlafphasen so intensiv durchlaufen, wie es sein sollte. Auch hier lohnt es, einen Blick auf mögliche Gründe zu werfen (psychophysisches Wohlbefinden, reichlich Bewegung am Tag und so weiter).

 

Datum und Uhrzeit

Für manche Menschen ist das Fitnessarmband Sportutensil und Armbanduhr in einem. Trifft sich dies mit Ihren Überlegungen und Wünschen, sollten Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, das ein großes Display inklusive einer Datums- und Uhrzeitanzeige integriert hat. Wer den Fitness-Tracker “nur” für sportliche Einsätze nutzen möchte, braucht die Funktion nicht zwingend.

Tipp: Alle Fitnessarmbänder mit Display verfügen über die Anzeige von Datum und Uhrzeit. Zudem gibt es vereinzelt Modelle ohne Display, die Ihnen die Ablesbarkeit der Zeit über kleine LED-Bereiche ermöglichen. Übrigens ist die Datums- und Uhrzeitfunktion auch für Erinnerungen und Alarme bedeutsam.

 

Kompatibilität mit Smartphone

Grundsätzlich sind Fitnessarmbänder (auch) dafür gemacht, mit Smartphones verbunden zu werden. Aber: Ob Ihr gewünschtes Produkt mit Ihrem Smartphone kompatibel ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Aus dem Grund müssen Sie hier genau hinschauen. Unser Fitnessarmband-Vergleich hilft Ihnen, schnell zu erfassen, welcher Fitness-Tracker mit welchen Systemen harmoniert.

Tipp: Die meisten Fitnessarmbänder funktionieren mit iOS und Android. Deutlich seltener ist hingegen die Kompatibilität mit Windows Phones.

Kurzum: Prüfen Sie dieses Merkmal, bevor Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, um keine böse Überraschung zu erleben.

 

Steuerung über App

Eng mit der Smartphone-Kompatibilität ist die Steuerung des Fitnessarmbands über eine App verknüpft. Dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass die meisten Menschen Apps heutzutage am liebsten über ihr Mobiltelefon verwenden. Aber: Prinzipiell spricht nichts dagegen, die Fitnessarmband-App auch über den PC oder Laptop zu benutzen.

Entscheidend ist, ob es für das Fitnessarmband überhaupt eine App gibt. In der Regel müssen Sie auf das inzwischen beinahe obligatorische Feature nicht verzichten. Jedoch stellt sich die Frage, was diese App konkret können sollte. Das hängt selbstverständlich von den individuellen Anforderungen ab. Zu den potenziellen Funktionen zählen etwa:

– ein Nahrungstagebuch
– ein Workout-Protokoll

Tipp: Oft haben Sie die Möglichkeit, im Google App Store oder im Apple App Store einen praktischen Blick auf die Apps Ihrer anvisierten Fitness-Tracker zu werfen. Nutzen Sie diese Möglichkeit, bevor Sie sich entschließen, sich ein bestimmtes Fitnessarmband zu kaufen. Die Features der App können einen Fitness-Tracker enorm aufwerten oder auch weniger reizvoll machen.

 

 


Wer braucht welche Funktionen beim Fitnessarmband/Fitnesstracker?

Je nachdem, ob Sie Selbstoptimierer, Hobbysportler, ambitionierter Sportler oder Profi-Sportler sind, sollten Sie auf unterschiedliche Funktionen achten, wenn Sie sich ein Fitnessarmband kaufen.

Hier eine zusammenfassende Übersicht, wer was (unbedingt) braucht:

Selbstoptimierer Hobbysportler Ambitionierter Sportler Profi-Sportler
Schrittzähler Schrittzähler Schrittzähler Schrittzähler
Messung des Kalorienverbrauchs Messung des Kalorienverbrauchs Messung des Kalorienverbrauchs Messung des Kalorienverbrauchs
Zuweisung von Tageszielen Zuweisung von Tageszielen Zuweisung von Tageszielen Zuweisung von Tageszielen
Aktivitätserinnerung Aktivitätserinnerung Aktivitätserinnerung Aktivitätserinnerung
Überwachung des Schlafs Überwachung des Schlafs Überwachung des Schlafs Überwachung des Schlafs
Kompatibilität mit Smartphone Kompatibilität mit Smartphone Kompatibilität mit Smartphone Kompatibilität mit Smartphone
Steuerung über App Steuerung über App Steuerung über App Steuerung über App
Distanzmessung Distanzmessung Distanzmessung
Herzfrequenzmessung/Puls Herzfrequenzmessung/Puls Herzfrequenzmessung/Puls
GPS GPS

 

Hinweis: Ambitionierte Sportler und Profi-Sportler sind darüber hinaus auf Merkmale wie eine sehr hohe Armbandqualität und Wasserfestigkeit sowie ein geringes Gewicht angewiesen. Nähere Infos erhalten Sie im nächsten Kapitel und in unserem Fitnessarmband-Preisvergleich.

 


Worauf gilt es beim Kauf eines Fitnessarmbands zu achten?

Neben den beschriebenen Funktionen gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, die Sie beachten sollten, wenn Sie sich ein Fitnessarmband kaufen wollen. Diese beziehen sich auf folgende Punkte:

– Display
– Akkulaufzeit
– Wasserfestigkeit
– Armbandqualität
– Gewicht
– Design
– Preis

Wir stellen nun alle etwas ausführlicher vor:

 

Display

Wie im Fitnessarmband-Ratgeber schon mehrfach angedeutet, existieren Fitnessarmbänder mit und ohne solche Display.

Ausführungen ohne Display beschränken sich auf ein paar kleine LED-Elemente, die wichtige Informationen wie den Akkustand und/oder den Status anzeigen.

Möchten Sie nicht erst bei der Auswertung der gemessenen Daten auf dem Smartphone oder PC erfahren, wie die Dinge stehen, sondern auch während Ihrer Aktivitäten den einen oder anderen Wert prüfen, sollten Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, das über ein Display verfügt.

Entsprechende Ausführungen finden sich in diversen Größen und mit unterschiedlicher Qualität. Außerdem variieren die Zusatzfunktionen, die mit einem Display einhergehen können.

In jedem Fall benötigen Sie keine Armbanduhr, wenn Sie Ihr Fitnessarmband mit Display regelmäßig tragen. Des Weiteren hat ein Fitness-Tracker mit Mini-Bildschirm das Potenzial, zur Schaltzentrale zu werden: Verbinden Sie Ihr Gerät beispielsweise mit Ihrem Mobiltelefon oder MP3-Player.

In der Folge erscheinen Nachrichten (SMS, E-Mails) und Infos über eingehende Anrufe auf dem Display Ihres Fitnessarmbands. Sie können die an den Fitness-Tracker gekoppelten Geräte mittels Touch-Gesten vom Handgelenk aus steuern – eine überaus praktische Angelegenheit.

Kommen Sie angesichts der Vorteile eines Displays zu dem Schluss, sich ein entsprechendes Fitnessarmband kaufen zu wollen, gilt es mehrere Qualitätsmerkmale zu berücksichtigen, vor allem die Auflösung und die Lichtstärke.

a) Auflösung: Für scharfe Konturen und eine optimale Lesbarkeit der Anzeigen ist eine hohe Auflösung unverzichtbar. Gerade beim Sporttreiben müssen Sie Informationen schnell erfassen können, was nur gelingt, wenn die Darstellung passt.

b) Lichtstärke: Unterschätzen Sie die Wichtigkeit der Lichtstärke nicht. Schließlich möchten Sie das Display auch bei grellem Sonnenlicht problemlos erfassen können. Displays mit OLED-Technologie liefern in dem Zusammenhang die besten Resultate, wie unser Fitnessarmband-Vergleich zeigt.

Tipp: Um sowohl eine hohe Auflösung als auch eine optimale Lichtstärke zu gewährleisten, empfiehlt es sich, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das mit einem AMOLED-Display ausgestattet ist. AMOLED fungiert als verbesserte OLED-Lösung.

Hinweis: OLED und AMOLED sind organische Leuchtdioden. Ihren exzellenten Ruf verdanken die modernen Lichtlösungen der Tatsache, dass die organischen Halbleitermaterialien selbst wahnsinnig intensiv leuchten. So bedarf es keiner Hintergrundbeleuchtung (anders als bei LED- und LCD-Displays).

Eine weitere Display-Variante, die wir Ihnen nach unserem Fitnessarmband-Vergleich ans Herz (oder eher ans Handgelenk) legen wollen, trägt den Namen eInk. Die “elektronische Tinte” braucht wie OLED-Lösungen keine zusätzliche Hintergrundbeleuchtung. Zudem ist sie extrem stromsparend.

 

Akkulaufzeit

Was die Akkulaufzeit betrifft, gibt es gravierende Differenzen zwischen den verschiedenen Fitness-Trackern. Je nach Leistungsumfang liegen die Herstellerangaben zwischen drei und 365 Tagen – eine extreme Spanne.

Natürlich spielt das Funktionsspektrum die Hauptrolle, wenn es darum geht, ein Fitnessarmband zu kaufen beziehungsweise eine Variante auszuwählen. Im Zweifelsfall macht es jedoch Sinn, noch einmal abzuwägen, ob Sie nicht lieber auf eine für Ihre Zwecke weitestgehend unbedeutende Funktion zugunsten einer langen (oder zumindest längeren) Akkulaufzeit verzichten möchten.

Hinweis: Manche Fitnessarmbänder werden über ein Ladekabel geladen, andere laufen mit Batterien, die Sie regelmäßig austauschen müssen. Man kann nicht pauschal sagen, ob die oder die Variante besser ist. Letztlich kommt es auf die Qualität des jeweiligen Geräts und Akkus an.

Aber: Im Fitnessarmband-Preisvergleich schneiden batteriebetriebene Geräte nicht ganz so gut ab, da der regelmäßige Erwerb neuer Batterien natürlich mit höheren Kosten verbunden ist.

Tipp: Unterziehen Sie Ihr bevorzugtes Fitnessarmband einem Vergleich mit anderen Geräten, die in Bezug auf den Funktionsumfang ähnlich sind. Ein Fitnessarmband-Vergleich oder auch Erfahrungsberichte anderer Nutzer helfen Ihnen, die Akkuqualität und -laufzeit richtig einzuschätzen. Bei Fitness-Trackern mit Batterie sollten Sie auch checken, ob der Austausch einfach, relativ günstig und einigermaßen umweltgerecht abläuft.

 

 

Wasserfestigkeit

Wer sich ein Fitnessarmband kaufen und damit aktiv Sport in der freien Natur betreiben will, braucht zwingend ein Gerät mit ausgeprägter Wasserfestigkeit. Es werden verschiedene Schutzklassen unterschieden. Diese erkennen Sie an der IP-Angabe.

Die IP-Angabe setzt sich aus zwei Ziffern zusammen. Dabei definiert die erste Ziffer den Berührungsschutz, die zweite den Wasserschutz. Je höher die jeweilige Ziffer, desto besser ist das Fitnessarmband geschützt.

Hinsichtlich Berührungsschutz reicht das Spektrum von 0 (kein Fremdkörperschutz) bis zu 6 (vollständiger Schutz gegen das Eindringen von Staub).

Was den Wasserschutz betrifft, kommt eine Ziffer von 0 (kein Wasserschutz) bis zu 9 (vor eindringendem Wasser aus jeder Richtung geschützt, auch bei hohem Druck gegen das Gehäuse).

Schutzklassen, die Sie bei einem Fitnessarmband-Vergleich öfter antreffen, sind etwa IP67 und IP58.

IP67: staubdicht; geschützt vor eindringendem Wasser beim Tauchen

In der Praxis: Sie können sich mit Ihrem Fitnessarmband bis zu 30 Minuten in flachem Wasser aufhalten.

IP58: staubgeschützt; Schutz gegen andauerndes Untertauchen

In der Praxis: Sie können sich mit Ihrem Fitnessarmband längere Zeit in flachem Wasser aufhalten.

Wichtig: Streben Sie an, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, mit dem Sie die Unterwasserwelt eines Sees oder Meeres erkunden können, sollten Sie auf die Angabe zur Wasserdichtigkeit achten. Diese wird in bar, ATM oder m angegeben. Generell gilt: Je höher die Angabe (bar, ATM, m), desto größer ist der Schutz.

Nachfolgend einige Richtwerte (beispielhaft) als Orientierung, wenn Sie sich ein Fitnessarmband kaufen:

1 bar/1 ATM/10 m = Schutz gegen Spritzwasser, Regen und Schnee, zum Duschen geeignet, 30-minütiges Untertauchen in einem Meter Tiefe

5 bar/5 ATM/50 m = zusätzlich zum Schwimmen, gemäßigten Tauchen und Schnorcheln geeignet

10 bar/10 ATM/100 m = zusätzlich zum Ausüben von wilden Wassersportarten geeignet

100 bar/100 ATM/1000 m = sogar Tiefseetauchen möglich

Achtung: Die Meterangabe sagt NICHT aus, wie tief Sie mit dem Fitnessarmband tauchen dürfen. Vielmehr gibt sie die Höhe des Wasserdrucks an. Beispiel: Ein Fitness-Tracker mit einem Wasserschutz von 10 m hält einem Wasserstrahl aus zehn Metern Höhe stand.

Um stets sicherzugehen, das Fitnessarmband nicht zu gefährden, raten wir Ihnen, sich vorab zu informieren, was die angegebene Wasserdichtigkeit Ihres gewünschten Fitness-Trackers konkret (also in der Praxis) bedeutet.

 

Armbandqualität

Ein häufig unterschätztes, aber definitiv sehr wichtiges Kriterium für den Kauf eines Fitnessarmbands ist die Qualität des Armbands. Der beste Fitness-Tracker nützt Ihnen nichts, wenn das Band nach Ihren ersten sportlichen Abenteuern schon bald den Geist aufgibt. Berücksichtigen Sie dieses Merkmal also.

Stellt sich nur die Frage, was ein qualitativ hochwertiges Armband auszeichnet.

Die Antwort(en): ein robustes Material und ein sicherer, stabiler Verschluss. Als Material hat sich vor allem Silikon bewährt. Es kommt bei sehr vielen Fitnessarmbändern zum Einsatz. Ästhetiker, die ihren Fitness-Tracker im Alltag tragen wollen, entscheiden sich besser dafür, ein Edelstahl- oder Leder-Fitnessarmband zu kaufen.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass zur Herstellung des Armbands keine gesundheitsschädlichen Weichmacher verwendet wurden.

Was die Verschlussart angeht, sind Sie mit der klassischen Variante, die bei Armbanduhren dominiert, in der Regel auf der sicheren Seite.

Hinweis: Damen tendieren häufig dazu, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das in Form eines schicken Armreifs ohne Verschluss daherkommt. Dagegen ist nichts zu sagen, so lange der Fitness-Tracker nur zur “Selbstoptimierung” dient, nicht aber für anspruchsvolle sportliche Tätigkeiten genutzt werden soll.

 

Gewicht

Wer mit seinem neuen Fitnessarmband Sport treiben will, sollte beim Kauf auch das Gewicht beachten. Je leichter der Fitness-Tracker ist, desto wohler fühlen Sie sich. Vermeintlich geringfügige Unterschiede von zehn, 20 Gramm können sich hier durchaus schon bemerkbar machen.

Tipp: Wählen Sie möglichst ein Fitnessarmband, das maximal 30 bis 40 Gramm wiegt.

 

Design

Auch wenn die Funktionalität im Fokus steht: Wir raten Ihnen, sich ein Fitnessarmband zu kaufen, das Ihnen optisch ebenso zusagt.

Möchten Sie Ihren Fitness-Tracker dauerhaft tragen, ist ein allzu klobiges oder sportliches Design eventuell nicht optimal (außer, es entspricht Ihrem Geschmack). Inzwischen finden sich jedoch auch zahlreiche Modelle, die sogar äußerst elegant wirken.

Letztlich hilft hier nur eins: Stöbern, Stöbern und nochmals Stöbern. Farben, Formen, Maße – die Auswahl ist riesig.

Generell bleibt festzuhalten, dass Fitnessarmbänder echte Lifestyle-Produkte sind. Somit erscheinen Sie mit einem Fitness-Tracker definitiv trendy.

 

Preis

Wer ein Fitnessarmband kaufen will, achtet selbstverständlich auch auf den Preis. Je nach Funktionsumfang und Materialqualität bezahlen Sie durchschnittlich 50 bis 200 Euro.

Es gibt aber auch Modelle für rund 30 Euro und Ausführungen, die 500 Euro oder mehr kosten. Bei diesen letztgenannten Varianten handelt es sich jedoch schon mehr um echte Sportuhren.

Um das Leben mit einem Fitness-Tracker erst einmal kennenzulernen, ist durchaus überlegenswert, mit einer 30-Euro-Einsteigerversion zu starten – frei nach dem Motto “Fitnessarmband günstig kaufen und erforschen, wie es sich so macht”. Die meisten dieser Fitness-Tracker haben kein Display, halten jedoch Ihre Schrittanzahl fest und überwachen häufig Ihren Schlaf.

Sind Sie sich auch ohne individuellen Fitnessarmband-Vergleich sicher, ein sehr hochwertiges Modell mit vielen Funktionen erwerben zu wollen, ist es hingegen nicht sinnvoll, ein besonders günstiges Fitnessarmband zu kaufen. In dem Fall tun Sie gut daran, sich direkt für eine Ausführung aus dem mittleren (80 bis 150 Euro) oder hohen (ab 150 Euro) Preissegment zu entscheiden.

Im Bereich der Mittelklassemodelle genießen Sie die größte Auswahl. Schauen Sie hier genau hin. Manche Ausführungen kosten mehr als andere, obwohl sich weder die Funktionen noch die Materialien wesentlich unterscheiden. Solche Konstellationen bieten Ihnen mitunter die Chance, ein erstklassiges Fitnessarmband günstig zu kaufen.

Für ein absolutes Top-Modell müssen Sie mit mindestens 150 Euro rechen. Aber: Seien Sie auch bei diesen Fitnessarmbändern aufmerksam. Gehen Sie also nicht davon aus, dass eine teure Ausführung automatisch auch alles erfüllt, was Sie erwarten.

Grundlegender Tipp: Bevor Sie sich übereifrig ein Fitnessarmband günstig kaufen, sollten Sie noch einmal genau prüfen, ob das Modell Ihren Anforderungen auch wirklich gerecht wird. Bei Fitness-Trackern ist es nichts anders als bei anderen Produkten: Billig kaufen führt oft zum doppelten Kauf.

Vorsicht: Übermäßig günstige Fitnessarmbänder liefern häufig sehr ungenaue Messungen, haben schlechte Akkulaufzeiten und/oder eine kurze Lebensdauer.

Kurzum empfiehlt es sich, statt des konkreten Preises besser das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Fitness-Tracker unter die Lupe zu nehmen. Dabei hilft Ihnen unter anderem unser Fitnessarmband-Preisvergleich.

 


Bekannte Hersteller von Fitnessarmbändern

Zu den bekanntesten Herstellern von Fitnessarmbändern zählen Fitbit, Garmin, Polar und Huawei. Zu erwähnen ist weiterhin, dass sich Xiaomi zunehmend größeren Zuspruchs erfreut. Kein Wunder, schließlich kreiert die Firma aus China hochwertige Fitnessarmbänder zu absolut bezahlbaren Preisen.


Wie funktioniert eigentlich ein Fitnessarmband?

Wer sich ein Fitnessarmband kaufen möchte, will natürlich auch die dahinterstehende Technik kennen und verstehen. Durch die detaillierten Erklärungen zu den verschiedenen Funktionen können Sie sich schon ein wenig vorstellen, wie ein solcher Fitness-Tracker funktioniert.

Das Herzstück eines Fitnessarmbands bilden die verschiedenen Sensoren. Hier vier Beispiele:

– Bewegungssensoren
– optische Sensoren
– bioelektrische Sensoren
– GPS-Empfänger

Achtung: Nicht jedes Fitnessarmband verfügt über alle genannten Sensoren. Einzig die Bewegungssensoren sind in sämtlichen Fitness-Trackern verbaut (auch wenn Sie sich ein Fitnessarmband günstig kaufen).

 

a) Bewegungssensoren erfassen die Bewegungen des Trägers – meist anhand der Geschwindigkeit und der Rotation (Beschleunigungssensor und Gyroskop-Sensor).

b) Optische Sensoren dienen in erster Linie der Pulsmessung. Sie befinden sich stets an der Innenseite des jeweiligen Fitnessarmbands. Durch Aussenden und Empfangen von Lichtimpulsen ermitteln die Sensoren die Blutmenge unter der Haut und schließen über die gewonnenen “Erkenntnisse” auf die Herzfrequenz.

c) Bioelektrische Sensoren leiten einen schwachen Strom durch den Körper und messen den Widerstand. Anhand der ermittelten Daten kann man Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Organismus ziehen (Muskel-, Fett- und Wasseranteil – Sie kennen das Prinzip eventuell von Ihrer Körperwaage).

Hinweis: Es gibt noch nicht allzu viele Fitnessarmbänder mit bioelektrischen Sensoren.

Zur besseren Vorstellung, wie die “Berechnung” erfolgt, allgemeine Beispiele: Wasser leitet Strom extrem gut (geringer Widerstand), während auf Fett das Gegenteil zutrifft. Heißt also: Dringt der Strom ohne viel Widerstand durch den Körper, ist der Wasseranteil sehr hoch, der Fettanteil hingegen ziemlich niedrig.

d) Durch einen eingebauten GPS-Empfänger kann das Fitnessarmband den Standort des Fitness-Trackers (und des Anwenders) bis auf wenige Meter genau aufzeichnen. Werden die Daten über eine längere Zeit gesammelt, ist das Fitnessarmband mit dem GPS-Empfänger in der Lage,

– die Gesamtstrecke,
– die benötigte Zeit und
– die Geschwindigkeit

zu ermitteln. Die Geschwindigkeit lässt sich logischerweise ganz einfach berechnen (Strecke dividiert durch Zeit).


Die Unterschiede zwischen Fitnessarmband, Fitness-Tracker, Fitnessuhr und Fitness-App

Fitnessarmband, Fitness-Tracker, Fitnessuhr, Fitness-App – alles das gleiche?! Die Begriffe werden oft in einem Atemzug genannt, sodass man meinen könnte, es handle sich um Synonyme. Dies ist jedoch ein Irrtum – es gibt durchaus Unterschiede zwischen den Produkten, auch wenn die Ähnlichkeiten meist überwiegen beziehungsweise enge Zusammenhänge vorhanden sind.

Fitnessarmband versus Fitness-Tracker

Fitnessarmband und Fitness-Tracker entsprechen sich weitestgehend, was Sinn und Funktionen betrifft. Nur die “Darbietung” variiert: Fitness-Tracker (auch Activity-Tracker genannt) kommen vornehmlich als Clips und seit einiger Zeit auch als In-Ear-Kopfhörer daher. Ein Fitnessarmband tragen Sie hingegen am Handgelenk.

Fitnessarmband versus Fitnessuhr

Eine Fitnessuhr (Smartwatch) ist im Grunde nichts anderes als ein großes Fitnessarmband. Der Vorteil einer derartigen Uhr besteht im immensen Funktionsumfang. Doch die Nachteile des hohen Preises und enormen Stromverbrauchs sind nicht zu unterschätzen.

Fitnessarmband versus Fitness-App

Fitness-Apps existieren auch unabhängig von Fitnessarmbändern. Beispiele für solche Apps sind Taktgeber für HIIT-Training oder “Anweiser” bestimmter Übungen.

Für nahezu jedes Fitnessarmband gibt es eine eigene App, die Sie mit Ihrem Fitness-Tracker verbinden und so Ihre Ergebnisse detailliert nachvollziehen (und interpretieren) können.

Hinweis: Manche Smartphone-Apps geben vor, wie ein Fitnessarmband zu funktionieren. Lassen Sie sich davon nicht blenden. Solche Anwendungen liefern meist sehr ungenaue Ergebnisse ohne jeden Nutzen.


Fazit: Fitnessarmband kaufen und ein neues Leben starten

Indem Sie sich ein Fitnessarmband kaufen, bringen Sie sich selbst in Bewegung. Das funktionsstarke Gerät ist ein echter Motivator und hat zudem das Potenzial, Ihre sportlichen Abenteuer durch brauchbare Fakten auf ein höheres Niveau zu heben. Nutzen Sie die vielen Infos sowie unseren Fitnessarmband-Vergleich, um das für Ihren Bedarf perfekt geeignete Modell zu finden!